Begegnungen mit KI

Ungewöhnliche Zeiten erfordern außergewöhnliche Maßnahmen. Die Autorin Amy Fusselman zum Beispiel kam in Pandemiezeiten auf die Idee, Scrabble zu spielen. Kein bemerkenswertes Ereignis, könnte man meinen. Das beliebte Buchstabenlegespiel gibt es schließlich schon seit 90 Jahren und hat sich in Zeiten des Internets natürlich längst zum Onlinespiel gewandelt bzw. zur praktischen App am Smartphone. Aber wie die Autorin zur Online-Scrabble-Spielerin wird und ihrem KI-Spielpartner auf die Schliche kommt, das ist durchaus vergnüglich zu lesen.

Beim Thema KI (für Künstliche Intelligenz) scheiden sich die Geister. Fortschritt für die einen, Schreckgespenst für die anderen. Und doch längst weiter in unseren Alltag vorgedrungen, als vielen von uns bewusst ist. KI geht weit über die Vernetzung von Geräten hinaus. Besonders spannend finde ich im Rahmen dieses Blogs die Möglichkeiten, KI auch fürs Schreiben zu nutzen. Daniel Kehlmann macht es vor: In Mein Algorithmus und ich spricht er über künstliche Intelligenz und Kreativität. Wer den Stream verpasst hat, kann sich mit einer Zusammenfassung über Möglichkeiten und Grenzen des Schreibens mithilfe künstlicher Intelligenz informieren: Mein Algorithmus und ich. Wer lieber zum klassischen Medium Buch greift, darf sich auf den März freuen: Dann wird die Stuttgarter Zukunftsrede bei Klett-Cotta als Buch erscheinen.